Ich lande gegen 14 Uhr ortszeit in Honiara, der Hauptstadt der Salomonen auf der Insel Guadalcanal. Die Jungs warten schon auf der Aussichtsterrasse des Airports und winken mir zu. Da ich bis jetzt keine Gelegenheit hatte richtig tauchen zu gehen habe ich mir mal was gegoennt und mir einen Flug auf die Salomonen, nord-oestlich von Australien, gebucht. Da ich momentan einfach Glueck habe, habe ich durch Kontakte Freunde auf den Salomonen gewonnen was Unterkunft, Fortbewegung und Tauchen erleichtert hat...Die ersten Eindrucke erinnern mich sehr an Fiji oder die Dominikanische Rep.. Das Leben hier ist groessten Tels aermlich und die Stadt ist sehr verdreckt. Trotzdem sind alle froehlich und winken einem zu. Das Wetter ist nicht schlecht, leicht bewoelkt aber sehr schwuel.
Am naechsten Tag geht es gleich zum ersten Divespot am Bonegi Beach. Am Vorabend haben wir mir noch Tauchausruestung von Freunden zusammen gesammelt, jetzt kann es also losgehen. Der Strand ist traumhaft und auch das Wetter verspricht einiges. Die meisten Strandabschnitte auf der Insel sind Privatbesitz der Ureinwohner und so muessen wir bei Nutzung eine Gebuehr bezahlen. Bevor wir ins Wasser gehen gibt es jedoch erstmal die erste Kokosnuss des Tages...und ich muss sagen, sie schmeckt ^^...
Auch unter Wasser ist dieser Spot einfach umwerfend. Hier liegt ein japanisches Transportschiff, welches ueberwuchert ist von Korallen und eine Vielzahl von Fischen beheimatet. Es ist mein erster Wracktauchgang und auch mein erster Tauchgang unter 30 meter!! Aufregend!
Beim zweiten Dive des Tages geht es einen Strandabschnitt weiter. Sofort faellt das Schiffswrack auf, dass teilweise aus dem Wasser schaut.
Am Abend geht es in einen Club. Wir fallen natuerlich dank der hellen Haut sofort auf. Die Jungs werden sofort von Inselschoenheiten umworben und auch ich muss aufpassen. Ich bin froh dass ich die Kerle dabei habe, die wirklich gut auf mich aufpassen. Wir treffen weitere Freunde die uns den ganzen Abend einladen. Dazu werden wir auf den VIP Balkon eingeladen, welcher einen netten Blick auf die Tanzflaeche bietet. Es ist wirklich eine extreme Erfahrung wenn man nur wegen der Hautfarbe solche Privilegien erfaehrt. Ich fuele mich sehr unwohl und entscheide mit ein paar Freunden und zwei Einheimischen Maedels auf die Tanzflaeche zu gehen anstatt auf dem Balkon zu "tronen". Natuerlich werd ich sofort angetanzt aber die Maedels geben ihr Bestes um saemltliche Typen von mir fern zu halten...ein wirklich sehr unangenehmes Gefuehl :-/
Der naechste Tag ist der heissteste und schwuelste Tag der Woche und wir liegen den ganzen Tag mit einem Hangover auf der Coach...schlechtes Timing nenne ich sowas! Zusaetzlich bin ich uebersaet mit Muecken und Sandflystichen..arg! Gut dass ich Malariatabletten nehme. Bei der Stichdichte ist die Chance dass eine Dabei war nicht gerade gering.
Den Tag darauf geht es alles wieder besser und wir fahren die Kueste etwas weiter um mit einem Speedboot etwas weiter aufs Meer zum Outer Reef zu fahren. Hier sehe ich meine ersten Haie auf den Salomonen. 5-6 Black und Whitetip reefsharks dazu einen grauen Reefshark. Eine gute Ausbeute fuer den ersten Tauchgang.
Dass Wetter wird immer bescheidener und am naechsten Tag giesst es in Stroemen. Bloed dass wir eine recht teure Tour mit der Tauchschule zur enachbarten Inselgruppe gebucht haben. Uf der Ueberfahrt werden wir maechtig durchgeschuettelt und dazu vom Regen durchnaesst. Alle sind erleichtert als wir endlich nach 1 1/2 Stunden am Spot ankommen und ins warme Wasser rutschen koennen. Trotz schlechten Wetter werden wir belihnt mit einer Vielzahl von Fisch und Korallen. Wir sehen einige Haie und viiiiele schoene Nacktschneckis =) Dank hohem Wellengang, Regen aus allen Richtungen und maechter Stroemungen sind wir am Ende des Tages fix und fertig und freuen uns auf das Sofa.
Fuer die letzten zwei Tauchgaenge fahren wir wieder mit dem Speedboot raus ans Outer Reef. Es regnet. Jedoch werden wir von einer Delphinschule ueberrascht die unser Boot eine weile begleitet. Leider sind sie schon wieder weg als wir uns ins Wasser lassen. Aber ihr fiepen ist unterwasser noch gut zu vernehmen.
Den lezten Tag verbringen wir in der Stadt im National Museum und in Souvenierlaeden. Kaum zu glauben wie schnell die Woche schon wieder umgegangen ist. Schade
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